Aktuelles

Pressemitteilung21.09.2018 - 08:11

KDFB: Schöpfung heilen statt zerstören
Köln, 04.09.2018 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) ruft zur Beteiligung an der Aktion „Ökumenische Schöpfungszeit“ der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland auf. Das diesjährige Motto lautet „Von meinen Früchten könnt ihr leben“. Die bundesweite Eröffnung der Aktion, die bis zum 04.10.2018 dauert, erfolgt am 07. September mit einem „Schöpfungstag“.
Die Aktion der christlichen Kirchen fordert dazu auf, sich aus Überzeugung engagiert für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. „Die Schöpfung ist kein Selbstbedienungsladen, der sein Angebot permanent erweitert und unbegrenzt zur Verfügung stellt. Nachhaltiges Denken und verantwortliches Handeln sind wesentliche und unverzichtbare Faktoren, die in allen Köpfen verankert sein müssen“, erklärt KDFB-Vizepräsidentin Rose Schmidt. Laut der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus darf sich der Mensch das von der Erde nehmen, was er zum Überleben braucht. Er hat aber auch die Pflicht, die Natur zu schützen und zu pflegen. „Wer die Schöpfung zerstört, anstatt sie zu heilen, begeht Missbrauch an Lebensräumen und gefährdet die Menschheit“, so Schmidt.

Der KDFB setzt sich seit vielen Jahren für den Erhalt der Schöpfung ein und engagiert sich für eine nachhaltige Entwicklung. Dazu zählen sowohl der verbesserte Klimaschutz als auch ein bewusster Umgang mit Energie und Lebensmitteln, z.B. durch den Gebrauch regionaler und saisonaler Lebensmittel, fair gehandelter Produkte, die Vermeidung von Plastikmüll oder die Verwendung von ökologisch erzeugtem Strom.
Besonders die Landfrauenvereinigung des KDFB macht sich seit Jahrzehnten stark für eine intakte Natur. „Die Früchte der Erde und die Vielfalt an Pflanzen und Tieren ist ebenso wichtig wie die Sicherung zukunftsfähiger Lebensräume aller Menschen. Wir appellieren daher an die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft sowie an alle Menschen in unserem Land, sich stärker für die Bewahrung der Schöpfung und damit auch für weltweite Gerechtigkeit einzusetzen“, so Rose Schmidt. Ihrer Meinung nach regt die Ökumenische Schöpfungszeit Christinnen und Christen an, bewusst das eigene Verhalten zu überprüfen, die Stimme für eine lebenswerte Zukunft zu erheben und gemeinsam Gott für das Geschenk der Schöpfung zu danken.
Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

Pressemitteilung21.09.2018 - 08:10

Frauenbund in Bayern trauert um Luise Rogowsky
Weitaus geschätzte frühere Landesvorsitzende im Alter von 86 Jahren verstorben

München, 04.09.2018 - Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) Landesverband Bayern e.V. trauert um die ehemalige Landesvorsitzende Luise Rogowsky. Sie führte den KDFB Landesverband Bayern von 1994 bis 2002 als Vorsitzende ins neue Jahrtausend und stellte zentrale Weichen für die Weiterentwicklung des Verbands in Bayern. Die amtierende Landesvorsitzende Emilia Müller spricht den Angehörigen ihr tiefes Mitgefühl aus und würdigt Luise Rogowsky als wichtige Wegbereiterin, die den KDFB Bayern zu einem professionellen und anerkannten Ansprechpartner in Politik und Kirche gemacht hat.
„In einer Zeit großer Veränderungen hat Luise Rogowsky klug und mutig neue Wege gewagt. So hat sie mit einer eigenen Mitgliederzeitschrift und der verstärkten Zusammenarbeit von Bundes- und Landesverband entscheidende Weichen gestellt und die Anliegen von Frauen in Kirche und Politik vorangebracht. Ihre warmherzige, aber auch energische Art wurde zum Markenzeichen des Landesverbands, der mit ihr großes Ansehen genoss. Mit ihr verliert der KDFB Bayern eine unermüdliche Streiterin für die Interessen der Frauen und eine Pionierin der modernen Bildungsarbeit“, so die amtierende Landesvorsitzende Emilia Müller.
Luise Rogowskys Engagement galt stets der Gleichberechtigung von Frauen in Gesellschaft, Kirche und Staat. In ihre Amtszeit fällt der Start der Schulungen für Mittagsbetreuerinnen an Grundschulen sowie die Trauerbegleitung. Diese Schulungsangebote erfreuen sich im Bildungswerk des KDFB Bayern auch 2018 weiterhin einer regen Nachfrage. Ebenfalls auf Luise Rogowsky zurück geht der Slogan „Frauen! Wählt! Frauen!“, die der KDFB Bayern in seiner diesjährigen Aktion zum Weltfrauentag anlässlich von 100 Jahre Frauenwahlrecht wieder aufgegriffen hat. Bereits 1994 startete der KDFB Bayern unter diesem Motto eine Plakataktion, um die Präsenz von Frauen in politischen Gremien zu erhöhen.
„Das Erbe, das Luise Rogowsky dem KDFB Landesverband Bayern hinterlassen hat, ist nicht hoch genug zu schätzen. Die Saat, die sie in ihrer achtjährigen Vorstandszeit ausgebracht hat, ist nicht nur aufgegangen, sondern sie lebt in nahezu allen Bereichen weiter“, unterstreicht Landesvorsitzende Emilia Müller ihre Würdigung.
Die Diplomkauffrau Luise Rogowsky war dem Frauenbund insgesamt mehr als 40 Jahre ehren- und hauptamtlich als Zweigvereinsvorsitzende, Diözesan-Schatzmeisterin sowie als Diözesanreferentin und hauptamtliche Geschäftsführerin im Diözesanverband Passau (1975 bis 1994) verbunden. Sie war Trägerin des päpstlichen Ordens „pro ecclesia”, des Bundesverdienstkreuzes und der Bayerischen Verfassungsmedaille.

Frauenbund lädt zum Kongress in Augsburg ein19.06.2018 - 09:08

Pressemitteilung vom 15.06.2018



Fokus Gesundheitsversorgung:
Frauenbund lädt zum Kongress in Augsburg ein


München/Augsburg, 15.06.2018 – Unter dem Titel „Landlust - Landfrust: Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum“ lädt der Katholische Deutsche Frauenbund Landesverband Bayern (KDFB) am Freitag, 22. Juni 2018, von 10 bis 17 Uhr zu einem Gesundheitskongress in das Haus Sankt Ulrich (Kappelberg 1, 86150 Augsburg) ein. Der KDFB setzt damit ein starkes gesellschaftliches Signal für die Schaffung von gleichwertigen gesundheits-infrastrukturellen Rahmenbedingungen für Frauen und Familien in Stadt und Land.
Hintergrund ist die besorgniserregende Entwicklung, dass gerade auf dem Land immer mehr Ärzte, Medizinische Fachangestellte sowie Pflegerinnen und Pfleger fehlen. Der Frauenbund, der mit seinen Zweigvereinen gerade im ländlichen Raum stark vernetzt ist, unterstützt Frauen in allen Lebenssituationen und kennt deshalb die Situation vor Ort aus erster Hand. Der Gesundheitskongress soll die Möglichkeit bieten, mit Fachleuten aus verschiedensten Gesundheitsbereichen in Austausch zu kommen, um mögliche Lösungsansätze zu entwickeln und an die Politik zu kommunizieren.
Der Gesundheitskongress ist öffentlich und findet im Rahmen der Landesdelegiertenversammlung, die am Samstag ebenfalls im Haus Sankt Ulrich statt. Der Teilnehmerbeitrag beträgt für KDFB-Mitglieder 35 Euro und für Nicht-Mitglieder 50 Euro.

Kongressprogramm „Landlust - Landfrust: Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum“:

Ab 10 Uhr:
„Land in Sicht: Entwicklung ländlicher Räume und Perspektiven der Daseinsvorsorge“, Vortrag von Prof. Dr. Ulrike Grabski-Kieron, Universität Münster, Institut für Geographie, AG Raumplanung

„Landluft allein macht nicht gesund“, Podiumsdiskussion mit Ruth Nowak (Ministerialdirektorin im Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege), Dr. Marianne Koch (Ärztin und Buchautorin), Monika Arzberger (Vorsitzende der Gesellschaftspolitischen Kommission und stellv. Landesvorsitzende des KDFB) und Prof. Dr. Ulrike Grabski-Kieron. Moderation: Ulrike Ostner, Bayerischer Rundfunk

Ab 14 Uhr:
Im Labor: Dialogrunden

„Skypen bis der Arzt kommt - wie digitaler Wandel die Gesundheitsversorgung beeinflusst“, Prof. Dr. Walter Swoboda, Direktor am Institut für digitale Transformation, Hochschule Neu-Ulm

„Wenn der Hausarzt nicht mehr klingelt - Handlungsstrategien gegen den drohenden Hausärztemangel in ländlichen Gemeinden“, Dr. Jakob Berger, Meitingen, Hausarzt, Regionaler Vorstandsbeauftragter Schwaben, Kassenärztliche Vereinigung Bayerns

„Rettungsgasse freihalten - die Situation der Krankenhäuser und der Notfallversorgung im ländlichen Raum“, Andreas Diehm, stellvertretender Geschäftsführer, Bayerische Krankenhausgesellschaft e.V., München

„Wir werden das Kind schon schaukeln - Geburtshilfe und Hebammenversorgung“, Susanne Weyherter, 2. Vorsitzende Bayerischer Hebammen Landesverband

„Kein kleiner Unterschied - die Geschlechterperspektive in der Medizin“, Johanna Zebisch, Fachreferentin Gendermedizin, Städtisches Klinikum München GmbH

„Geht doch - das Konzept der Gesundheitsregion plus am Beispiel Dillingen“, Carolin Rolle und Eugenie Schweikert, Landratsamt Dillingen

„Ist eine(r) von Euch krank… (Jak. 5,14) - spirituelle Begleitung für Kranke und Sterbende - und Menschen, die zu ihnen gehören“, Irene Wimmi, Dipl. Theol., Krankenhausseelsorgerin, Römerberg

Über den KDFB:
Der Katholische Deutsche Frauenbund Landesverband Bayern (KDFB) ist Bayerns größter und unabhängiger Frauenverband mit 165.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1911 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein. Die Lebensbedingungen von Frauen und ihren Familien ist ihm dabei immer ein besonderes Anliegen gewesen. Weitere Informationen unter: www.frauenbund-bayern.de

Ansprechpartner Medien:
Ulrike Müller-Münch M.A., Politologin
Tel. 089 28623-721
Email: mueller-muench@frauenbund-bayern.de

Brückenteilzeit verringert Altersarmutsrisiko vor allem bei Frauen19.06.2018 - 09:05

Pressemitteilung vom 13.06.2018



Brückenteilzeit verringert Altersarmutsrisiko vor allem bei Frauen

Köln, 13.06.2018 – Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) begrüßt den Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung des Teilzeitrechts und zur Einführung einer Brückenteilzeit, dem das Bundeskabinett heute zugestimmt hat.
„Das ist ein wichtiger Schritt, der die Gefahr der Teilzeitfalle vor allem für Frauen verringert. Denn 80 Prozent der Teilzeitbeschäftigten sind Frauen. Bisher sah das Teilzeitrecht lediglich den Anspruch auf unbegrenzte Teilzeitarbeit vor. Das ist mit dem Risiko verbunden, dauerhaft in Teilzeit bleiben zu müssen“, so KDFB-Vizepräsidentin Marianne Bäumler. „Mit der Brückenteilzeit wird es Frauen (und Männern) besser ermöglicht, in Phasen ihres Lebens mehr Sorgearbeit oder ehrenamtliches Engagement übernehmen zu können, ohne dadurch einem erhöhten Altersarmutsrisiko ausgesetzt zu sein.“

Der Entwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sieht vor, dass das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) um einen Rechtsanspruch auf zeitlich begrenzte Teilzeit ergänzt wird. Dieser Anspruch soll ab 1. Januar 2019 dazu führen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach einer Teilzeitphase, die mindestens ein Jahr und höchstens fünf Jahre dauert, wieder zu ihrer vorherigen Arbeitszeit zurückkehren können. Das Gesetz soll für Unternehmen mit mindestens 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelten. „Hier wäre aus unserer Sicht ein uneingeschränkter Rechtsanspruch auch für kleinere Unternehmensgrößen wünschenswert gewesen“, fasst Marianne Bäumler zusammen.

Redaktion:
Gabriele Klöckner

Stifte machen Mädchen stark19.06.2018 - 09:00



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Firma Windschüttl
Getränke Fleischmann
Gemeinde Mengkofen
Grund- und Mittelschule Aitrachtal

Gesammelt werden kann bis 17.11.2018
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